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Gedicht "Tierpark Lange Erlen"

Man entdeckt im Park den Fuchs,
und mit Glück den scheuen Luchs.

Von oben schaut der Uhu wach,
die Turteltaube gurrt vom Dach.

Die Ringelnatter schleicht in Ästen,
hinter Glas, geschützt vor Gästen,
und die Zwergmaus schläft im Nest,
oder frisst vom Körnerrest.

Ein Laubfrosch wagt sich auch hervor,
klettert auf dem Ast empor,
hinter Glas er friedlich lebt,
neben ihm die Spinne webt
das Netz, um Beute zu erhaschen,
von deren Blut sie will dann naschen.

Wasservögel fröhlich spritzen,
wenn sie nicht am Ufer sitzen,
mit viel Freude in dem Teich,
der für sie ein herrlich Reich.

Schafe sieht man friedlich grasen,
Schweine schnüffeln mit den Nasen
munter in dem nassen Acker,
grunzen dazu laut und wacker!

Kaum zu sehen wilde Katzen,
die an Bäumen gerne kratzen
um zu schärfen ihre Krallen,
die den Mäusen nicht gefallen!

Es zeigt sein Rad ein schöner Pfau,
will imponieren damit seiner Frau!

Der Hahn kräht laut und sein Geschrei
lockt seine Hühner schnell herbei.

Edle Hirsche röhren brünstig,
stimmen ihre Weibchen günstig.

Kleine Kapuzineraffen
finden blöd, dass Menschen gaffen,
die ja sehr verwandt mit ihnen,
wenn man anschaut ihre Mienen!

Wisente kann man jetzt betrachten,
da gefährlich muss man achten,
ihnen fern zu sein beim Weiden,
und ein Stoss vom Horn vermeiden!

Da leben doch die Häschen friedlich,
neben Meerschweinchen, niedlich
sind sie, wenn sie rennen
und dann später ruhig pennen.

Ob sie stehen oder liegen,
friedlich grüssen Esel Ziegen.

Ein stolzer Truthahn immer wieder
sträubt gar herrlich sein Gefieder.

Hühner leben völlig frei,
im Stall sie legen Ei um Ei.

Und Gänse mit den gelben Küken
können uns speziell entzücken!

So ein Park mit viel Natur
bietet ein Erlebnis pur.
Viele Tiere, Blumen, Bäume
füllen herrlich dort die Räume,
und scheint dort erst noch die Sonne
ist man ganz erfüllt mit Wonne!

 

Gedicht von Roland Kupper, Basel - September 2017

 

 

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