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Die Vision
Der Weg
Die Umsetzung
Der Masterplan: Wie wir uns den Tierpark Lange Erlen in Zukunft vorstellen

Sinn und Zweck des Masterplans
Mit dem Masterplan – einem Entwicklungskonzept – steht ein Steuerungsinstrument zur langfristigen Entwicklung und zur Sicherung des Tierparks Lange Erlen als traditionelle Kulturinstitution Basels zur Verfügung.

 

Zuerst erfolgte eine gründliche Analyse
In einer Analyse wurden die aktuelle Tierparkstruktur, die Tierauswahl, die Gehege- und die Erschliessungsflächen sowie weitere Faktoren erfasst und beurteilt.

 

Grosses Entwicklungspotenzial
Der Tierpark Lange Erlen hat ein hohes Entwicklungspotenzial. Seine Lage in einer ehemaligen Auenlandschaft zwischen dem Stadtrand und dem Landschaftspark Wiese bietet ideale Voraussetzungen für die Entwicklung, die der Region insgesamt zugute kommt.

 

Das Leitbild weist uns den Weg

Unser neues Leitbild für den Tierpark enthält Antworten auf die drei zentralen Fragen:

 

1. Wer sind wir?

2. Wo wollen wir hin?

3. Wie kommen wir dorthin?

 

Was wir erreichen wollen

Der Tierpark soll zu Erholung, Bildung, Forschung und Erhaltung beitragen. Durch tiergerechte Gehege, Haltung und Pflege sollen hohe internationale Standards erfüllt werden. Der Tierpark wird als Ort der Begegnung von Menschen jeden Alters mit Tieren und Pflanzen betrieben. Die gehaltenen Tiere werden als Botschafter ihrer Art, ihrer Lebensgemeinschaften und -räume eingesetzt. Nebst der Erholung stehen der Naturschutz und die Förderung des Verständnisses für ökologische Zusammenhänge im Vordergrund. Unsere Kompetenz liegtbei den einheimischen Tierarten und deren Lebensräumen.

 

Wir wollen Neugier wecken
Im didaktischen Konzept werden Ziel, Inhalt und Methoden der Wissensvermittlung und der Bildung beschrieben. Besucherinnen und Besucher sollen sich durch aktives Erleben von Emotionen und Herstellen von Beziehungen zu den Tieren für den Tierpark begeistern.

 

Der Tierpark wird vermehrt auf das Hauptthema, die Natur der Region, ausgerichtet. Für die Besucherinnen und Besucher werden diese fünf Fenster «geöffnet»:

1. Die amphibische Aue, Wasser und Weichholzaue
2. Die Hartholzaue
3. Aktuelle und frühere «grosse» Mitbewohner der Region
4. Die Nutztiere des Menschen
5. Die Tiere zwischen den Gehegen

 

Vorgehen bei der Tierauswahl
Bei der Tierauswahl steht künftig die didaktische Aussage im Vordergrund. Welche «Geschichte» soll durch
eine Tierart erzählt werden? Mit den Tieren der Region soll das Verständnis für ihre Rolle in unserem Ökosystem geweckt werden. Selbstverständlich wird dabei die Erlen-Tradition wo möglich berücksichtigt.

 

 

Attraktive Punkte verstärken das Besuchserlebnis

Bei der amphibischen Aue steht eine Grossvoliere im Zentrum. Das Fenster der Hartholzaue ist ebenfalls gekennzeichnet durch eine begehbare Voliere. Ins Fenster unserer ehemaligen und aktuellen grossen Mitbewohner könnten zu Reh, Rothirsch und Wildschwein Wolf und Luchs stossen. Im Bereich der Nutztiere können wir mit der Stiftung Pro Specie Rara zusammenarbeiten. Lebensräume für Tiere (z.B. Fledermäuse) und Pflanzen zwischen den Gehegen werden gefördert und thematisiert.

 

Das gestalterische Konzept
Die Besucherinnen und Besucher sollen durch eine Landschaft geführt werden, in der sich die verschiedenen Lebensräume – die Fenster zur Natur – zu einem abwechslungsreichen Ganzen fügen. Die Lebensraumausschnitte werden gestalterisch miteinander so verbunden, dass ein Gesamtbild entsteht. Themen hierbei sind die Besucher, die Tiere, die Raumgliederung, die Wege, die Gehegeanordnung, die Gehegegestaltung, die Gestaltung der Besucherbereiche, das Gewässersystem, die Architektur sowie die Betriebsinfrastruktur.

 

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